Montag, 27. Dezember 2010

Sydney & Blue Mountains


Hier ist auch schon das erste Update meines Reisetagebuches.
Mensch war das ein chaotischer Anfang :) Angefangen, dass ich es voll verballert habe, dass meine Familie am internationalen Airport ankommt und nicht am nationalen, über die Übergabe des Campervans und letztendlich das Finden der ersten Übernachtungsmöglichkeit. Eingepackt mit weiteren 3 Std. Zeitverschiebung ist mir 10min vor der Landung in Sydney erst einmal eingefallen, dass meine Familie am internationalen Flughafen ankommt und nicht am nationalen, was allerdings weiterhin kein Problem war, denn zahlreiche Taxen und die sogenannten T-Busse fahren nahezu im Minuten-Takt zwischen den beiden Flughäfen hin und her. Als um 14 Uhr mein Vater und Bruder nach dreistündiger Verspätung auch das erste Mal in ihrem Leben den australischen Boden betraten machten wir uns auf die Suche der Autovermietungsstelle „Jucy“ wo wir unseren giftgrün, lilanen Campervan abholten, mit welchem man definitiv überall auffällt :)

1. Weihnachtsfeiertag
Frühstück in den Blue Mountains
Der Weg dorthin war im Verhältnis gesehen zur Campingplatzsuche ja noch relativ stressfrei, denn kurz nach 21 Uhr haben wir dann endlich unsere erste Übernachtungsmöglichkeit gefunden, nachdem wir 4mal die Harbour Bridge passiert haben und mein Vater sich auch das ein oder andere mal mit dem Linksverkehr schwer getan hat. Am Ende lagen die Nerven dann blank – langer Flug, Jetlag, stressiger Verkehr und Müdigkeit. Doch der Fakt das ich meine Liebsten wieder um mich hatte und der erste wunderschöne Blick auf die Harbour Bridge und das Opera House ließen alle Sorgen verfliegen.
Während viele in Deutschland den Heiligen Vormittag mit dem ein oder anderen alkoholischen Getränk verbrachten haben wir uns in derselben Zeit eine der geilsten Städte der Welt angeschaut! Um Weihnachten so schön und stressfrei wie möglich zu gestalten haben wir uns erst mal ein Sydney Ticket gekauft, mit welchem wir den ganzen Tag, die komplette Infrastruktur Sydneys, wozu auch die Fähren gehören, grenzenlos verwenden konnten. Auch wenn man in Sydney locker zwei bis drei Tage verbringen könnte haben wir wohl aus diesem einen Tag das Beste heraus geholt – Harbour Bridge, Opera House, Royal Botanic Garden, The Rocks, Sydney Tower, Circular Quay, Darling Harbour und eine Fährfahrt… ach schaut einfach selbst :)

Darling Harbour

Skyline von Sydney
Aufnahme von der Fähre
Vor dem Opera House
mein dad, Beate und mein Bruder

vor dem Opera House
Mein Fazit über Sydney: Eine wunderschöne Stadt, die einfach gesehen werden muss! Grandiose Skyline, einzigartige Architekturen, klasse Infrastruktur, eine super Lage und blendende Sauberkeit… es passt einfach alles zusammen. Ich sag einfach mal ein „must see“ ;)
Am Mittag ging’s dann wieder raus aus der wunderschönen Stadt und ab in die nahe gelegenen Blue Mountains. Auch wenn es wieder ein wenig stressig war um aus Sydney hinaus zu kommen, haben wir es am Abend dennoch in das 140km entfernte östliche Katoomba geschafft. Abgesehen davon, dass in Australien ohnehin Weihnachten erst am 25. gefeiert und wir aufgrund der Temperaturen überhaupt nicht in Weihnachtsstimmung waren, haben wir unseren Heilig Abend relativ unweihnachtlich verbracht. Bescherung, ein Essen beim Italiener und ein gemeinsames Bier auf den Campingstühlen, umrandet von den Bergen der Blue Mountains, hat diesen Heilig Abend dennoch zu einem ganz besonderen gemacht.
Unser zweiter kompletter Reisetag gehörte ganz den Blue Mountains. „Ein 1200 m hohes, meist dicht bewaldetes und wild zerklüftetes Plateau. Spektakuläre Felsabbrüche, Wasserfälle, kilometerlange Canyons, ausgedehnte Eukalyptuswälder, atemberaubende Aussichtspunkte und zahlreiche Wandermöglichkeiten – das sind die Hauptkennzeichen dieses an Naturschönheiten überaus reichen Höhenzuges. Ihren Namen verdanken die „Blauen Berge“ dem zarten bläulichen Dunstschleier der ätherischen Öle, die von Tausenden von Eukalyptusbäumen abgesondert werde“.

Wanderung durch die schon nahezu tropischen Wälder

Von Katoomba war die Hauptsehenswürdigkeit der Blue Mountains „The Three Sisters“ nur einen Steinwurf weit entfernt und so konnten wir am frühen Vormittag schon unsere dreistündige Wanderung beginnen. Von der Aussichtsplattform, von welcher man einen sensationellen Blick auf die 3 Schwestern hatte, ging es über den „Giant Stairway“ 300m hinunter ins Tal. Glücklicherweise wurde relativ am Anfang auf die Schwierigkeit dieser steil bergab gehenden Treppen gewarnt, so dass der Weg weitgehend frei war. Eine wunderschöne Wanderung durch den nahezu schon tropischen Wald hat uns letztendlich dann zur steilsten Eisenbahn der Welt geführt, welche uns über 52° Gefälle wieder nach oben transportiert hat.

Katoomba Warter Falls
Die Three Sister und Blue Mountains

Der durch aus anstrengenden Wanderung hat dann eine 4 stündige Fahrt gefolgt, welche uns ins nordöstliche entfernte Cessnock geführt hat. Auf einem von Weinanbau umgebenen Campingplatz mit Pool haben wir dann die nächste Nacht verbracht. Mittlerweile sind wir durch das Hunter Valley auf dem Weg zur Küste wo bei Port Macquarie unser nächstes Reiseziel liegt.
Allgemein lässt sich zur bisherigen Reise eigentlich nur folgendes sagen: Aus den Möglichkeiten die wir besitzen versuchen wir immer das Beste heraus zu holen, was uns bisher eigentlich auch ziemlich gut gelungen ist. Auch wenn der Anfang ein wenig hektisch und verplant war, kehrt nun die Ruhe ein, mit welcher wir Schritt für Schritt unserem Ziel Cairns näher kommen. Die Versorgung versuchen wir natürlich in dem überteurten Australien so günstig wie möglich zu gestalten, Einkäufe werden bei Coles, einer australischen Supermarktkette oder ALDI getätigt, welcher hier allerdings nicht so häufig zu finden ist. Daumen hoch ;)
Hoffentlich wird es weiterhin so interessant und schön bleiben, denn dann werdet ihr wohl nicht lange auf meinen nächsten Eintrag warten müssen! Ich wünsche euch weiterhin noch besinnliche Weihnachtsfeiertage – lasst es euch gut gehen :)

Mittwoch, 22. Dezember 2010

It's time to say goodbye


Nachdem ich letzten Donnerstag endlich wieder in Broome angekommen bin und erst einmal meine Zeit gebraucht habe um mich ein wenig vom Busch zu erholen, gab’s noch so einiges zu tun. Nachdem ich nahezu die Hälfte meiner Klamotten hiterlassen hab, weil sie entweder zu dreckig oder zu groß geworden waren, musste ich mich erst einmal neu einkleiden. Zwei Tage Shopping-Marathon sollen fürs erste nun einmal genug sein. Natürlich hab ich nicht die ganzen zwei Tage in Klamottenläden verbracht, denn es gab ja schließlich auch noch einige Geschenke einzukaufen und ein wenig Geschäftliches zu erledigen, eben alles was sich seit 4 Monaten im Busch aufgestockt hat.
Statue eines Perlentauchers
Auch wenn man bei 38C° schlecht in Weihnachtsstimmung kommt, gibt es hier dennoch den vorweihnachtlichen Stress, welcher alle Menschen in die Kaufhäuser drängt um letzte Geschenke einzukaufen oder sich mit Lebensmitteln für das Weihnachtsmahl einzudecken, welches hier relativ unterschiedlich ausfällt. Durchaus häufig wird hier der gefühlte Truthahn gegessen, jegliches Gericht auf dem Barbecue ist hier auch sehr beliebt und aufgrund der Nähe zum Meer landet auch das ein oder andere Fischgericht auf dem Teller.
Nach der Arbeit kommt die Ruhe…denkste wohl -.- Mit der Erwartung ein paar Tage frei zu haben sind wir nach Broome gekommen, doch selbst hier mussten wir noch Arbeit verrichten, auch wenn es sich hierbei insgesamt nur um 6 Stunden Arbeit hielt, hat es mich dennoch aufgeregt. Es hat mir das Gefühl verliehen, dass ich als Freiwilliger hier nur akzeptiert werde, wenn ich auch arbeite. Ich war weniger enttäuscht von der Erwartung nicht arbeiten zu müssen, mehr von der nicht vorhandenen Sensibilität zu erkennen, dass wir mittlerweile genug gearbeitet haben
                                                           und  nun endlich Freizeit benötigen.

Nachdem am Sonntag nun auch die letzte Arbeit getan wurde, sind Max, Chris und Ich am Montag noch zum Strand gefahren und haben uns es am Cable Beach noch ein wenig gut gehen lassen. Abends hat mich Marica dann noch ein wenig durch die statt gefahren um das ein oder andere Foto von Gebäuden zu nehmen, über welches ich in der Vergangenheit doch so einiges gelesen habe. Den letzten Abend haben wir dann noch mit einem letzten Meeting verbracht um Verbesserungsvorschläge oder gesammelte Erfahrungen zu besprechen um das Leben der nächsten Freiwilligen ein wenig einfacher zu gestalten. Es war schließlich nicht nur das erste mal für Banana-Well, dass sie Freiwillige aufgenommen haben, sondern auch für Michelle, die ICYE das erste Jahr in Australien leitet und dadurch doch die ein oder anderen Schwierigkeiten aufgedrehten sind.


Auch wenn die Zeit für mich hier nicht immer einfach war, kann ich am Ende doch sagen, dass ich eine riesige Erfahrung gesammelt habe, bei welcher auch der Spaß nicht ganz untergegangen ist.
Mit einem guten Gewissen, Menschen wirklich geholfen zu haben, kann ich nun in die Reisezeit gehen und das Türchen „australischer Busch“ schließen, bis es mich irgendwann mal wieder dorthin treibt um nachzusehen, was aus dem Ort geworden ist, der mein Leben verändert hat!
Goodbye Banana-Well – I’ve made a great experience ;)

u.R.v.l.n.r. Jelon, Josh und Cowen
m.R.v.l.n.r Mario, Evelyn und Marica
o.R.v.l.n.r Max, Chris, Ich und Gerry

Mit dem Flieger von Broome nach Perth, war ich dann endlich wieder mitten in der Welt. Um 22.30 Uhr sind wir todmüde am Flughafen angekommen, von welchem uns Michelles Mann abgeholt hat. Nach 4 Monaten durfte ich endlich mal wieder in einem gemütlichen Bett schlafen – was ein Luxus. Wie ich es bereits schon in der Vergangenheit erwähnt habe, weiß ich nun so einige Dinge mehr zu schätzen, beim gepolsterten Stuhl am Essenstisch angefangen, weiter über eine kalte Dusche, bis hin zur Klimaanlage usw. So hab ich also die vergangene Nacht hier in Michelles Haus verbracht und warte nun darauf bis sie mich in knapp 3 Stunden am Flughafen absetzt, damit ich schließlich in den Flieger nach Sydney steigen kann um dann am Morgen dort meine Familie zu empfangen.

Dinner bei Michelle
Crisps, baked beans with tomatoe sauce and cheese on top
nachdem Motto: die 3 deutschen Freiwilligen muessen
nach ihrer Zeit im Busch erstmal gestopft werden :)

Das war also das letzte Update bevor ich dann nun bald meine Reise antrete, was allerdings nicht heißen soll, dass es von mir 4 Wochen lang jetzt nichts mehr zu hören gibt. Ich versuch euch dennoch regelmäßig mit hoffentlich wunderschönen Eindrücken versorgen zu können – auch wenn ihr daheim im verschneiten Deutschland sitzt, sobald ihr die Badehose auspackt, die Heizung aufdreht und euch meine Bilder anschaut werdet ihr euch bald träumerisch in Australien wieder finden :)

Mangrovenbaeume dekoriert mit Weihnachtsschmuck
na da kommt doch Weihnachtsstimmung auf
Ich wünsch meiner Leserschaft ein wunderschönes Weihnachtsfest. Lasst euch reichhaft beschenken und verwöhnt euren Gaumen!
Merry Christmas

Freitag, 17. Dezember 2010

We survived!

Nach 16 Wochen australischem Busch hieß es gestern dann endlich Goodbye. Auch wenn ich diesem Tag so lange entgegen gesehnt habe und letztendlich auch froh darüber bin, dass die Zeit nun auch vorbei ist, muss ich dennoch sagen, dass es doch irgendwas Besonderes für mich war. Es war als würde man sich eine lange Zeit auf etwas freuen, doch dann wenn es soweit ist, möchte man es doch noch nicht beenden. Für mich war die Zeit hier mehr als nur ein Projekt, in welchem meine Hilfe als Arbeitskraft benötigt wurde. Für mich war es ein Ort an dem ich nicht nur viel über das Leben in einer unzivilisierten Gegend gelernt habe, sondern auch so einiges über mich selbst. Mario hat uns mit Leidenschaft die Gegend hier gezeigt, hat zu allem eine Geschichte parat gehabt und es war mir eine große Ehre so vieles von ihm gelernt zu haben. Egal ob es mal wieder ein fishing-trip war oder es zur Abwechslung mal zum Shelling ging, es war doch immer was Einzigartiges. Doch er weiß nicht nur wie sich das Leben im Wasser abspielt, der Mann hat es handwerklich einfach nur drauf und bringt alles wieder zum Laufen.

auf der main-road
gesperrt war sie noch nicht...
 Es waren die abenteuerlichen Erlebnisse auf der einen Seite, die immer wieder eine erholsame Abwechslung waren, doch die Ruhe, Stille und die Einsamkeit auf der anderen die mich doch das ein oder andere Mal zum Nachdenken angeregt haben. Es gab wohl noch keine Zeit in meinem Leben in welcher ich so viel über die verschiedensten Dinge der Welt nachgedacht habe. Dinge die einen teilweise selbst wiederspiegeln doch auch Dinge die beim Reflektieren mich sehr kritisch gestimmt haben. Für manche mag es ziemlich verwirrt und verrückt klingen – vermutlich hätte ich das vor 4 Monaten auch noch gedacht, doch vieles Nachdenken verändert Menschen charakterlich und vor allem in vielen ihrer Denkens weisen. Manche gehen ins Kloster um Ruhe zu finden, ich hab sie unabsichtlicher weise im australischen Busch gefunden, was nun auch genug Ruhe war!

Es wird Zeit ein kleines Fazit zu ziehen:
- 16 Wochen australischer Busch
- über 600 Arbeitsstunden
- hunderte von Mosquitostichen
- 5 verlorene Liter Blut
- zahlreich gefangene Fische und Krebse
- 12 abgenomme kg
- durchschnittliche Temperatur: 35C°
- schwitzen = Standard
- dutzende Fliegen verschluckt
- harte Arbeit und Anstrengung
….

letzter kleiner Ausflug mit Mario
auf dem Creek beim Krebse fangen
Es war einfach eine Zeit die schwer in Worte zu fassen ist! Als ich mich vor über einem Jahr als Freiwilliger bei meiner Organisation ICJA in Berlin beworben habe, träumte ich von dem Australien, dass die meisten Menschen auf der Welt kennen – wunderschöne Strände, Great Barrier Reef, Sydney, tolles Wetter usw. Doch letztendlich bin ich dann im australischen Busch gelandet und es ist alles anders gekommen, als ich es erwartet habe. Ich habe das Leben der Aborigines kennen gelernt – das Leben wie die meisten es heute leben. Sesshaft, dennoch unvergleichbar mit dem australischen Lebensstandart. Auf dem ganzen Weg habe ich mich immer wieder mit anderen australischen Freiwilligen verglichen, die während meines Aufenthaltes im Nirgendwo, dass australische Stadtleben und ihre Vorzüge genießen konnten. War neidisch und hab mich missbehandelt gefühlt. Doch letztendlich sitze ich hier und muss sagen, dass diese Leute welche ich so oft beneidet habe, mich eigentlich beneiden müssten, denn ich habe eine Erfahrung gemacht wie keine andere. Ich bereue es nicht diese Zeit durch gestanden zu haben und bin dankbar dafür, dass es Menschen gibt, die anderen die Möglichkeit geben, eine solche Erfahrung zu sammeln.
Ich werde mit diesem Eintrag mich zwar offiziell von Banana-Well verabschieden, doch innerlich wird es noch eine Weile in mir arbeiten. Man muss einfach mit Abstand auf gewisse Dinge blicken können um sie zu realisieren und zu verstehen. Es wird die Zeit kommen in welcher ich sagen werde: „Damals im australischen Outback…“, doch momentan ist es noch viel zu nahe und ich schein es selbst noch nicht wirklich realisiert zu haben, dass es nun endlich vorbei ist.

Montag, 13. Dezember 2010

All good things come to an end

Die Zeit neigt sich dem Ende zu, es sind nur noch wenige Nächte die mich von der so lang ersehnten Zivilisation trennen, all die Vorzüge des Lebens die ich mittlerweile mehr als je zuvor zu schätzen weiß kommen immer näher und in meinem Kopf spielen sich tag täglich die vergangenen 4 Monate ab, die zwischenzeitig wie Jahre vorkamen, doch nun letztendlich relativ schnell zu Ende gingen. Wenige Nächte werde ich noch in meinem unbequemen Bett verbringen müssen. Nicht mehr oft werde ich die Möglichkeit haben abends vor dem Schlafen den Spinnen zuschauen zu können wie sie die zahlreich verfangenen Fliegen in ihren Netzen umwickeln, bis ich in paar Tagen dann mein Zimmer besenrein verlassen und die Spinnen, welche mir die ganze Zeit geholfen haben, die Anzahl der Fliegen in meinem Zimmer zu dezimieren, von der Decke nehmen muss. Noch einige Male kann ich die quakende Gesellschaft beim Zähneputzen erleben, welche die tägliche Prozedur doch immer recht unterhaltsam gemacht hat. Es sind weniger die großen Dinge die ich unbedingt am Ende noch erleben muss, mehr sind es die kleinen, doch irgendwie verrückten Dinge, die ich mir gegen Ende nochmal bewusst machen möchte, denn die wird es bald nicht mehr geben, wenn wir am Ende dieser Woche wieder ein paar Jahrzehnte in die Zukunft springen. Ich möchte noch kein Resümee ziehen, denn das kommt bekanntlich immer am Schluss und an diesem bin ich ja noch nicht angelangt.
Am vergangenen Wochenende hat uns Paul noch ein letzes Mal mit seinem Boot auf den indischen Ozean genommen um an einem Riff auf Fischjagd zu gehen. Chris und Max waren ja zuvor schon am Riff fischen und wussten daher auch schon was zu erwarten ist, doch für mich war das noch einmal was Neues, weil mich Paul bei meinem letzten fishing-trip in die Mangroven geschleppt hat, was eine total andere Fisch-Erfahrung war. So hatte ich nun glücklicherweise die Möglichkeit beide Arten des Fischens zu erleben, wofür ich ihm sehr dankbar bin. Gemütlich ging‘s dann mit seinem Boot auf die raue See, welches dennoch eine sehr angenehme Beschäftigung für einen Sonntagnachmittag war. Dabei hat es überhaupt keine Rolle gespielt, dass wir zwischendurch gar keinen Fisch gefangen haben, mehr ist es einfach die Atmosphäre gewesen, gemeinsam in einem Boot zu sitzen, sich von den Wellen auf und ab schweben zu lassen und sich zu unterhalten.

schöner Fang
Irgendwie hat mich das Fischen hier schon in seinem Bann gezogen. Es lässt sich allerdings auch nicht mit dem Fischen vergleichen welches in Deutschland an Seen und Flüssen praktiziert wird. Während man in Deutschland den Fisch mit Mais, Hundefutter oder sonstigen Dingen fängt, gehen wir an einen der umliegenden Creeks und fangen unseren frischen Köder, welcher dieses Mal ganze 180 kleine Krebse groß war. Doch nicht nur die Fische mochten die Krebse, so war es auch ein relativ großer Hai, der nicht genug bekommen konnte und letztendlich mit einem dreifach Piercing in Form von abgeschnittenen Haken die tiefen des Meeres gesucht hat. Komischerweise hat er sich nicht einmal gewährt als ich ihn das eine Mal an die Oberfläche gezogen habe, sonst wäre vermutlich mein Finger ab gewesen – sorry hab ausnahmsweise mal nicht den Handschuh getragen.

hab keine Ahnung was für ein Hai des war,
aber ich war noch nie näher an einem dran
Am Anfang dieser Woche mussten wir Freiwillige zudem noch Michelle, unserer Mentorin vom ICYE, unsere Präferenzliste mit all den Projekten schicken, welche wir vor geraumer Zeit erhalten hatten. Erfreut über die doch zahlreiche Auswahl mit nahezu 30 Projekten wählten wir unsere Favoriten raus, welche uns am Anfang versprochen wurden, wenn wir hier in den Busch gehen, doch daraus wird wohl leider nichts werden :( Wer musste uns wohl mal wieder einen Strich durch die Rechnung machen? Der deutsche Staat. Nur sieben der Projekte werden momentan anerkannt und können somit nur als Zivildienstersatz verwendet werden. Die restlichen stecken noch im Papierstapel der deutschen Bürokratie und warten darauf bis sie einen Stempel bekommen um ebenso genehmigt zu werden. Vielleicht kann das ICJA Büro in Berlin noch irgendwas umdrehen, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt. Sobald ich weiß wo ich es mich als nächstes hin verschlägt, lass ich euch davon natürlich auch erfahren. Für diejenigen die sich die Frage stellen, ob ich nicht auch in meinem Projekt bleiben könnte. Ja die Möglichkeit gibt es, allerdings sind mir 4 Monate Busch genug und ich bin froh darüber, zwei komplett verschiedene Erfahrungen sammeln zu können.

Etwas weiteres sehr Unerfreuliches ist vergangenen Donnerstag, den 09.12.2010 um 16.07 Uhr passiert. Ich habe einen mittlerweile lieb gewonnen Freund verloren. Er ist täglich mit mir durch das Leben hier gegangen, egal ob es gute Zeiten oder schlechte waren, er war einfach bei mir und ist auch nie von meiner Seite gewichen. Hat mir Schutz vor Fliegen, Mosquitoes und der heißen Sonne geboten. An seiner Seite sah ich immer erwachsener aus. Ich hab es wirklich getan, hab ihn einfach abgeschnitten -meinen Bart :)

Ich konnte es fast nicht verkraften, dass ich ihm so etwas antun konnte, aber ich musste das Unkraut einfach los werden und wieder fertig für die Zivilisation werden. Da führte wohl kein Weg vorbei. Doch wenn man schon mal so ein Gewächs ihm Gesicht hat, kann man ruhig sich mal einen kleinen Spaß erlauben. Nachdem Chris, eine Woche zuvor seine Mähne los wurde und nun auch ich, war Max für kurze Zeit der Freiwillige mit dem längsten Bart, allerdings auch nur bis Chris seinen 3-Tage-Bart hatte. Sorry Max :)

Ziegenbart, werde ich nie in meinem Leben tragen!
Am Freitag Abend hatten wir dann noch ein letzes gemeinsames Barbecue mit ein paar Leuten welche wie hier in der Zeit halt so kennen gelernt haben. Eigentlich immer eine Recht coole Sache, denn für solche Veranstaltungen holt Mario immer seinen selbstgebrannten „Bourbon“ aus dem Versteck und teilt ihn mit uns. Zusammen mit ein paar Eiswürfeln und Coke ein sehr leckeres und amüsierendes Getränk :) Wären die australischen Grenzkontrollen nicht so extrem streng, würde ich sogar ne Flasche nach Deutschland schicken.


Der Samstagabend war dann einfach nur genial. Vorgeschlagen hatte ich eines Tages mal, eine Nacht am Strand zu verbringen, mit Lagerfeuer und was eben alles dazu gehört. Das hat uns Mario allerdings nicht empfohlen, da nachts die Krokodile hier ein wenig aktiver werden und so waren es dann eben halt „nur“ ein paar unvergessliche Stunden am Strand. Um Max zu zitieren: „Warum machen wir sowas erst am Ende?“ 
Chris und Max beim Feuer machen
Gegen 16.30 Uhr machten wir uns auf den Weg zum Strand, welcher gute 45 Minuten von hier entfernt liegt. Im Kofferraum hatten wir ein paar Holzstämme, Handangeln, Bierdosen, frische Krebse und selbstgemachten Stockbrotteig. Mehr hat der Abend nicht gebraucht um so genial so werden. Angekommen am Strand haben wir erst mal ein Feuer angemacht, was wir mittlerweile aus der inzwischen 16. Folge „Man vs. Wild“ hier im Busch gelernt haben. Danke an Bear Grylls an dieser Stelle, mein Survival Idol, auch wenn dir immer dein Kamera-Team hinterher eiert :) Wir haben uns dann doch ganz unerlaubt an den Streichhölzern bedient :P

 

Also für das wichtigste war dann mal wohl gesorgt, mussten wir nur noch ein bisschen was zum Essen fangen, doch geht wohl ein wenig schlecht wenn man den Köder zuhause auf der Gefriertruhe liegen lässt. Gut dass wir dann noch das Netz mit hatten, mit welchem Chris glücklicherweise bei der Dunkelheit einen kleinen Fisch fangen konnte, welchen wir darauf als Köder verwendet haben. Natürlich erwarteten wir keinen großen Fang, denn schließlich sind wir ja nur einige Meter ins Meer gelaufen und haben von dort aus unser Glück probiert. Mit der Hoffnung eher einen Fisch am Riff zu fangen, hat es mich bei der Dunkelheit allerdings dort hin verschleppt, wobei ich bis heute eigentlich nicht weiß, ob ich es bereuen soll. War der kleine Fisch es wert nun vermutlich länger als eine Woche in der Gegen rum zu humpeln, weil ich auf eine Koralle getreten bin? Also mein linker Fuß ist mit ein paar Schnittwunden vertreten und ich kann kaum noch auftreten – na toll und das vor der bevorstehenden Reisezeit :( Vielleicht hilft mir ja die kleine Reiseapotheke welche mir mit auf den Weg gegeben wurde. Danke Beate :)

unsere Stockbrote und mein gefangener Kot beim Bruzzeln
 Nichts desto trotz gab‘s den Fisch dann aufgespießt auf nem Stock, nachdem ich zuvor noch die Innereien und die Kiemen raus genommen habe. Natürlicher Fischgeschmack, leicht gesalzen vom Meereswasser – göttlich :) Das Stockbrot und die Krebse, welche wir einfach auf die offene Glut geschmissen haben, haben zusammen dann ein äußerst leckeres Essen ergeben. Noch ein paar gemütliche Bier haben den Abend dann einfach noch perfekt abgerundet.

Dora, Chris und Ich beim Sterne gucken
Jeder weiß ja wie es ist vor einem Feuer zu sitzen, was zu trinken und sich einfach zu unterhalten – eine richtige gemütliche Atmosphäre. Dazu packt ihr dann einfach nur das Geräusch des Meeres hinzu und einen sternklaren Himmel, welcher an diesem Abend auch die ein oder andere Sternschnuppe hat blicken lassen, schon habt ihr unsere Atmosphäre. Ein Abend den ich mit Sicherheit nie vergessen werde, selbst den Platten den wir um zwei Uhr nachts mitten im nirgendwo eingefahren hatten, machte da nichts mehr aus.

unbeschreiblich
Weihnachtliche Grüße aus dem mittlerweile feucht tropisch gewordenem Norden Australiens

Sonntag, 5. Dezember 2010

one week in Beagle Bay

In der vergangenen Woche sind wir der Arbeit in Banana-Well entflohen und haben für Paul in Beagle Bay gearbeitet. Ursprünglich waren nur zwei Tage geplant, wobei schnell ne ganze Woche daraus wurde – konnten eben auch nicht genug von der deutschen Qualitätsarbeit bekommen :) Doch bevor ich euch etwas darüber erzähl, gibt’s noch schnell was zu Beagle Bay im Allgemeinen:


Beagle Bay ist eine aboriginal Community welche 1890 von den in der Gegend lebenden Menschen gegründet wurde. Das Ziel der Gründung war die Zivilisierung deren Lebens. Unter strengem Glauben machten sich die Menschen es zu einer Mission die Gemeinschaft weiter zu entwickeln. Mit den Jahren ist die Community immer größer geworden und konnte teilweise mit der Viehzucht, Landwirtschaft, Bäckerei und Getränkefabrik den Markt in Broome beliefern. Bis 1970 war die Gemeinschaft unter der Führung der Regierung und wurde dann unabhängig. Mittlerweile hat Beagle Bay um die 300 Bewohner und wird täglich von einigen Touristen als Reiseziel besucht.
Momentan läuft in Beagle Bay ein Renovierungs- und Sanierungsprogramm ab, welches den Lebensstandart der Menschen verbessern soll. Mit dem Programm, welches von der Regierung bezahlt wird, werden neue Häuser gebaut und alte renoviert und mit sämtlicher neuer Technik ausgestattet. Paul ist mitunter der Manager dieses Projekts und konnte es somit möglich machen, dass wir für die eine Woche ein wenig mitwirken konnten.

vor dem "Broad"-Office in Beagle Bay

Natürlich waren wir zuvor schon in Beagle Bay um die ein oder anderen Lebensmittel zu kaufen oder um Material abzuholen, aber das Leben dort haben wir bisher noch nicht so mitbekommen. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man als „Neuer“ vorerst von all den indigenen angestarrt wird – in einem Dorf in dem jeder jeden kennt fällt ein fremdes Gesicht natürlich gleich auf. Ich will nicht sagen, dass man nicht willkommen ist, aber ganz freundlich erschienen mir die Blicke auch nicht. Allerdings änderte sich das alles, als wir von Paul die gelbe Sicherheitsweste bekamen. Generell trägt hier jeder entweder dieses helle gelb oder stechende orange als Arbeitskleidung. Die Blicke der Menschen hatten sich schlagartig verändert, plötzlich wurde man gegrüßt und hin und wieder in kleine small-talks verwickelt. Man wurde nicht mehr wie als Fremder angestarrt, sondern hatte sich ein wenig integriert gefühlt, ein Teil eines Ganzen. Das Leben in Beagle Bay kommt mir ohnehin wie eine große Familie vor, jeder Mensch trägt mehr oder weniger seinen Teil am Gemeinschaftswohl bei und dazu gehört auch die Renovierungsfirma die seit nun mittlerweile 8 Monaten in Beagle Bay tätig ist und zum Teil der Gemeinschaft wurde. Mit der Weste gehörte ich also nun zur Firma und somit auch zur Gemeinschaft. An dieser Änderung hab ich erkannt, dass die Menschen dort zu schätzen wissen, dass man ihnen hilft. Doch was war die Gegenleistung? Diese Frage hab ich mir anfangs sehr oft gestellt. Ich wusste, dass das ganze Programm von der Regierung bezahlt wird, aber ich konnte mir echt nicht vorstellen, dass die Menschen dafür keinen Cent bezahlen – doch das ist wirklich so! Warum gibt man diesen Menschen nicht einfach die nötigen Materialien und lässt es sie selber machen? Als schlichte Antwort musste ich akzeptieren, dass sie einfach nicht die nötigen Fähigkeiten haben. Doch man kann es ihnen doch wenigstens zeigen wie es geht… dafür sind sie zu faul. Und mit dieser Antwort hatte sich der Stereotyp dann doch nicht als Vorurteil sondern als wahr heraus gestellt. Es ist traurig aber war, aber in diesem Land muss ein Aborigine nicht arbeiten um über die Runden zu kommen, denn sie bekommen einige Zuschüsse vom Staat und müssen nahezu keine Abgaben an den Staat zahlen. Natürlich hatten diese Menschen eine sehr schwere Vergangenheit auf diesem Kontinent, allerdings erreicht meiner Meinung nach der Staat keine Zivilisierung und Entwicklung mit diesem Verhalten. Desto mehr bremst er den menschlichen Drang sich ständig weiter zu entwickeln und eigene Projekte wahr werden zu lassen. Doch ich will mich auch nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, dazu weiß ich selbst noch zu wenig und möchte es vorerst hierbei belassen.

eines dieser Häußer die renoviert werden
insgesamt sind es 60 Stück

Nicht faul, sondern hoch motiviert durch die Erwartung endlich mal eine andere Arbeit verrichten zu können ging es dann also am Montag zur Arbeit. Paul hat uns mit dem Auto abgeholt und es war ein komisches Gefühl zur Arbeit zu fahren, denn wir leben hier in Mitten unserer Arbeit und sind die letzten 3 ½ Monate immer zur Arbeit gelaufen :) Das Gefühl Arbeit und Leben zu trennen ist mir um einiges lieber, wie die Arbeit rund um die Uhr um sich zu haben, naja lang ist es ja nicht mehr :)

morgendliches meeting

Mit unserer Motivation haben wir allerdings ein wenig die Arbeiter dort überfordert, die zwar nicht faul sind dennoch um einiges langsamer Arbeiten als ich es aus Deutschland gewohnt bin. Als Entschuldigung mag ich wohl die Temperatur gelten lassen, die morgens um 7 Uhr schon über die 30C° schießt, doch bei der Bezahlung die diese Arbeiter hier bekommen kann man ein wenig mehr Engagement doch erwarten. Naja der Start in den Tag ist eben doch immer schwer wenn man am Tag zuvor zu tief ins Glas geschaut hat. Es gehört hier zum täglichen Programm, dass die Arbeiter abends ein paar Bier trinken und der ein oder andere ein bisschen Grünes raucht. Ich habe das Gefühl, dass die Menschen dieses Ende eines jeden Tages brauchen um einfach abzuschalten. Habe ja mittlerweile selber gemerkt, dass das Leben hier im Busch nicht ganz so einfach ist, aber ob das die richtige Erholung ist wag ich zu bezweifeln :D Auf die Frage: „Warum schaffst du eigentlich hier im Busch?“ bekommt man mit nahezu 100%iger Wahrscheinlichkeit die Antwort: „Wegen dem Geld.“ Ohne solch eine gute Bezahlung würde wohl auch kaum einer einige Jahre seines Lebens hier verbringen. Die meisten Arbeiter verfolgen die Absicht einige Jahre hier zu schaffen um dann gemütlich mit dem angeschafften Polster entweder ein eigenes Business aufzumachen oder in eine Art Frührente zu gehen. Von Jahr zu Jahr steigt deren Einkommen, welches viele Arbeiter dazu verleitet aus den geplanten paar Jahren dann doch schnell mehr werden zu lassen. Obwohl diese Gegend so viele landschaftliche Reize bietet ist Geld dennoch, das Einzige was die meisten Menschen dazu bewegt hier zu leben und zu arbeiten. Schließlich muss man alles hinter sich lassen, Familie, Freunde, Hobbies usw. Zudem muss man selbst seinen eigenen Lebensstandart einschränken, denn auch dieser der Arbeiter hebt sich nicht erwähnenswert von dem der Indigenen ab. Ist eben nicht alles so einfach hier im Busch…

eine normale Alltagsaufnahme

Die Arbeit die wir in der vergangenen Woche verrichtet haben, konnte aufgrund von Sicherheits- und Versicherungsgründen nicht zu verantwortungsvoll sein. Auch wenn es nicht immer die sinnvollste Arbeit war die wir verrichtet haben, wurden wir die Woche hindurch durch aus gut beschäftigt. Ein wenig mehr Ordnung im Materiallager oder neue Einrichtungen für die Häuser gehörten unter anderem zu unserer Arbeit. Wir wurden definitiv nicht überfordert.

ein paar neue Häuser

Abgesehen von der Härte der Arbeit die sich definitiv von unserer normalen Unterschied, hatte ich das erste mal richtig das Gefühl, dass unsere verrichtete Arbeit auch anerkannt wird. Arbeiter interessierten sich für unser freiwilliges Jahr und waren durch aus verwundert, als wir ihnen erzählten, dass wir das alles für nichts machen. Mit Verwunderung wurde der Fakt aufgefasst, dass wir 2x 8Wochen am Stück im Busch leben – und das von Menschen die hier täglich arbeiten. Selbst sie sind es gewohnt 2 Wochen am Stück zu schaffen um darauf ein paar Tage in Broome verbringen zu können. Auch ein schlichtes „thanks“ war für diese Arbeiter nicht zu viel, was Mario durch aus immer schwer fällt. Er ist eben noch einer von der ganz alten Sorte.

Feierabend-Bier mit 70 km/h auf dem Anhänger

Abschließend lässt sich sagen, dass die Woche in Beagle Bay für mich eine tolle Erfahrung war. Weniger war es die kleine Abwechslung zur Arbeit auf Banana-Well, mehr war es das Interagieren mit diesen indigenen Personen, welches mit der Hauptgrund war dieses Projekt vor 3 ½ Monaten gewählt zu haben. Es ist traurig, dass es erst zwei Wochen vor Ende geschehen konnte, doch viel trauriger ist es noch, dass es uns Paul ermöglicht hat und nicht Mario für den wir die ganze Zeit gearbeitet haben.
Einen perfekten Abschluss fand die Woche dann am Freitag Abend im Camp der Arbeiter mit ein paar verdienten Bieren und einem tollen Barbecue. Probably an evening which I’ll never forget :)
“Max, what was again the forbidden word?”
“Piss…”
“Ok, skull :D”

good blokes

Ich wünsch euch allen einen wunderschönen, verschneiten 2. Advent!
Dani